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Am Mittwoch, dem 24.September 2008, besuchten die vierstündigen Physikkurse des FSG das Forschungszentrum Karlsruhe. Nachdem wir von Herrn Dr. rer. nat. Handwerker bei der Begrüßung das Wichtigste über das Forschungszentrum erfahren hatten, wurde unsere Gruppe halbiert, um an verschiedenen Praktika teilzunehmen. Eines beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit chemischen Dingen, das andere sollte uns ein Blick in die Teilchenphysik geben. Das Chemie-Orientierte Praktikum wurde in zwei Stationen aufgeteilt und von Frau Ansbach und Frau Schönthaler geleitet. Die erste Station war ein Labor, in dem wir selbst die Leitfähig von Stoffen, beziehungsweise die Ionenvermehrung mit zunehmender Stoffkonzentration untersuchen sollten. Hierbei wurde der Messbecher mit einem Magnetrührer versehrt und mittels zwei Elektroden nach einer Minute (zwecks Kalibrierung) die Spannung gemessen. Dieser Versuchsaufbau wurde mit 5 verschiedenen Probelösungen durchgeführt, um sie anschließend in ein logarithmisches Koordinatensystem einzutragen. Einen weiteren Versuch sollte der Fluorid-Gehalt in Zahnpasta feststellen. Die zweite Station war ein Gaschromatograph, der gasförmige Stoffe analysieren und diese in ihren Einzelteilen erkennbar machen kann. Um dies zu demonstrieren untersuchten wir Obstler, um speziell nach dem gesundheitsschädlichem Methanol zu suchen. Nach kurzem Warten, bestätigte sich unsere Vorahnung und der Chromatograph zeigte einen erkennbaren Peak, was das Methanol zu Tage legte. Jedoch war es, wie erwartet, in dem erlaubten Maße.
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Nach dem Praktikum gab es Mittagessen in der Mensa zur Stärkung.
Anschließend widmeten wir uns der Physik und besuchten bei Herr Liebe und Frau Sitter ein Praktikum für Bestimmung der Luftstaubradioaktivität mit einem Großflächenproportionaldurchflusszähler. Jedoch ist in der normalen Umgebung die Konzentration von a - und ß - Strahlen zu gering, um sie messen zu können. Deswegen wird der Luftstaub (Aerosol) auf einem Staubfilter gesammelt. a - und ß – Strahlen haben eine unterschiedliche Ionisationsdichte, was dazu führt, dass man mittels unterschiedlicher Hochspannung die Strahlen in einem Proportionalzähler leicht unterscheiden kann. Der Messversuch ging 20 Minuten lang und die Messwerte des Zerfalls wurden wieder in ein logarithmisches Koordinatensystem eingetragen.
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Weiter hörten wir einen Vortrag über Atomenergie, was seiner Meinung die Energiequelle der Zukunft wird, und Kernfusion. Es wurde unter anderem auch der ITER, der Fusionsreaktor erwähnt.
Als Abschluss fand noch eine Rundführung per Bus durch die Institute statt, bei dem Herr Dr. Handwerker uns einige Informationen gab. Letztendlich besichtigten wir noch eine Müllverbrennungslage, in der versucht wird, so wenige Schadstoffe wie möglich bei der Müllverbrennung zu produzieren.
Allgemein war der Tag sehr lehrreich und es war interessant das Forschungszentrum genauer kennen zu lernen.
Elena Malz (Oberstufe)
Weitere Informationen bei Herrn Walker.